Mittwoch, 23. September 2009

The sexy and the spooky night of the Thailand Women!

... Pero hoy su alma se puede ir,
gracias al mysterio de ella …

Sitze hier gerade im Office, bewache das Telefon und geniesse das Leben mit der guten alten Reggeaton Musik – Ohhhh noooo ….. schhoojjoras por mi –

Gestern sind unsere letzten Gaeste von der Hacienda gegangen und jetzt haben wir erst mal die naechsten Tage frei… War jetzt nicht gerade stressig mit der Arbeit in der letzten Zeit, aber wir hatten immer irgendwas zu tun, ab und zu ein paar Cabalgatas und die Gaeste muessen ja auch immer unterhalten werden. Paola und ich sind dazu bevorzugt die Opfer und wenn der Gast etwas will, dann stehen wir fast! immer zu seiner Verfuegung… Paola: “Porque nosotros siempre tenemos que responder a estas stupidas preguntas?” .. “What are you doing here? Why got you married in the States and not in Chile?” .. “Why do you prefer working in Chile and why don´t you want to go back to Germany?” .. WARUM?? Was fuer eine Frage, VISTE .. es tan obvio les voy a explicar.. Das Leben hier auf der kleinen, feinen und idylischen Hacienda ist einfach traumhaft, immer gutes Wetter, relaxen wann immer man kann und will, man ueberarbeitet sich nicht, lernt ganz interesante Leute kennen, kann soviel reiten wie man will, bekommt das beste Essen vom reizendesten Koch ganz Chile serviert, hat ne kleine “Multi-Kulti-Familie” um sich rum …. Und fuehlt sich einfach wohl!!!

Gut um einen Eindruck zu bekommen von dem was hier fuer Gestalten naechtigen, moechte ich euch beispielshaft von unserem thailaendischen-britischen Paaerchen erzaehlen, die heute abgereist sind. Ich hab ja erst mal nicht so viel mitbekommen, weil ich mit Arayan ausreiten war und erst am Abend zu dieser lustigen Runde zugestossen bin, als Guenther mit der thailaendischen Dame schon die dritte Flasche Wein gelerrt hatte. Insgesamt hatten wir dann am naechsten Morgen acht Flaschen Wein aufgefunden – Ueberhaupt kein Problem, ich kann das alles bezahlen. Hab ein Haus in Phuket, Montana, London und weiss der Geier wo sonst noch auf der Welt. Nachdem sie dann uns noch ein paar gute Sex-Life-Tipps gegeben hat – “You know the four f’s? – Find him, Feel him, Fuck him and Forget him…” ist sie dann schlaftrunken in ihre Habitacion gegangen und wir waren gott froh, fein raus zu sein. Aber am naechsten morgen war ich gleich wieder dran und musste mit ihr auf Reittour gehen. Und wer darf natuerlich nicht fehlen? Freund der Wein und dass ich noch nen Resaca vom Vortag hatte, macht ja nichts, am besten gleich weiter trinken in der Hitze, dann geht das schon.

Tja am Abend bluehte uns dann wieder ein unterhaltsames Abendessen… called “The spooky night” Erst wurde uns allen mal aus den Haenden gelesen… Also ich hab schon einen Selbstmordversuch oder aehnliches hinter mir, bin aber wieder auf dem Dampfer, bekomme zwei Kinder und werde erst einen auslaendischen Mann heiraten (“mhm, das gefaellt mir doch schon besser”) und dann einen deutschen… Wollen wir mal sehen. Danach hat sie dann gemeint sie sei ein wenig spirituell und koenne mit Geistern sprechen und sie sehen. Und sie erzaehlte uns von ihrem letzten Traum: Sie hat gesehen, dass vor einigen Jahren hier auf der Hacienda ein Mann – ein Mitarbeiter auf dem Bau - gestorben sei durch eine Waffe und drei Schuesse. Das Dorf und auch die Polizei hat gesagt es sei Selbstmord gewesen, weil kein Moerder gefunden worden ist. Da dies aber die Unwahrheit ist und sich der Tote ungerecht behandelt gefuehlt hatte, schwebt immer noch seine Seele ueber der Hacienda und lebt friedlich mit uns, weil sie noch keinen Frieden finden kann. Tatsache ist jetzt, dass das alles richtig ist. Es hat diesen Toten gegeben und man weiss bis heute noch nicht, weshalb er wirklich sterben musste. Sonst nur Vermutungen und diese Dame wusste von dem Vorfall ohne mit jemanden von hier gesprochen zu haben – Sie hat es einfach getraeumt. Gut das war jetzt noch lange nicht alles, weil wir haben die Instruktionen bekommen, wie wir der guten alten Seele helfen koennen ihren Frieden zu finden. Wir muessen ihm und seinen Verwandten ein Glas Wasser draussen hinstellen. Gut, friedliche Essensrunde wurde aufgeloest, wir haben die Kueche aufgeraeumt und danach noch einen Limoncello in Paolas Zimmer getrunken. Auf einmal meint Luis: “Sollen wir fuer unseren Gast nicht auch noch ein Wasser mitnehmen?” Gut alle ein wenig misstrauisch, klar nehmen wir mit. Als wir dann alle in unsere eigenen Betten gegangen sind meint Paola: ”Guenther, nimm dieses verpukte Glas mit. Ich will nicht, dass er heute nacht mit mir im selben Zimmer schlaeft…”
Heute morgen musste ich dann mit unseren interesanten Gaeste fruehstuecken, im Garten. Madame Espirito sagt dann zu mir: “Schau mal ich hab fuer unseren Gast auch etwas hingerichtet. Jetzt kann er in Frieden ruhen und seine Seele steigt in den Himmel auf!” Okay, sie hatte ernsthaft ein Glas Wasser aufgestellt, Essen fuer ihn auf ein Teller gerichtet und es mit Raeucherstaebchen dekoriert. Als die Staebchen abgebrannt waren, kam der Hund Kiwi und hat die Wurst gefressen… logisch!

Tja das war die Spooky-Geschichte der Hacienda, unfassbar aber wirklich wahr…
Und wie ihr seht, mir geht es hier einfach nur gut und deshalb habe ich auch beschlossen – es ist noch nicht ganz sicher – laenger in Suedamerika zu bleiben. Ende November kommt eine andere Praktikantin aus der Schweiz und bleibt bis Ende Februar. In der Zeit werde ich erst mal bis nach Silvester reisen, mir danach wieder eine Arbeit suchen, vielleicht geh ich zurueck nach San Pedro, Buenos Aires oder suche in La Serena Arbeit im Tourismus Bereich und dann komme ich im Maerz wieder auf die Hacienda, um nochmal ein paar Wochen… oder Monate hier zu wohnen!! Ihr werdet jetzt sicherlich erst einmal ueberrascht sein, aber mir gefaellt das Leben hier in SA einfach noch zu sehr…

Fuehlt euch gedrueckt… Bald stell ich euch mal Bilder auf, aber die Verbindung ueber das Modem ist so langsam, da dauert das Stunden…

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